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to BEE or not to BE For a GMO-free Europe
27.02.2014

Anfrage an EU-Kommission 

Tötung von männlichen Eintagsküken

In der EU werden pro Jahr allein in Deutschland 40 Mio. männliche Eintagsküken getötet. Ein gewisser Teil der Tiere findet als Tierfutter Verwertung, der übrige Teil wird entsorgt. Eine Landwirtschaft/Wirtschaftsform, die systemimmanent die Tötungen von Mio. Tiere ohne vernünftigen Grund akzeptiert, ist nicht vereinbar mit dem Tierschutz.

Lesen sie die vollständige Antwort von Tonio Borg im Namen der Kommission (27.2.2014, DE E-000689/2014) auf meine Anfrage.

1.    Wie unterstützt/betreibt die EU den Ausstieg aus dieser Produktionsform?

2.    Wie fördert die Kommission die Erforschung von Alternativen, z. B. das Zweinutzungshuhn als Zuchtform oder die Geschlechtsbestimmung im Ei?

3.    Welche wissenschaftlichen Projekte in Mitgliedstaaten dazu sind der Kommission bekannt?

Die EU-Kommission ist derzeit nicht in Projekte zur Abschaffung der Tötung männlicher Eintagsküken oder zur Bewertung der Machbarkeit von Alternativen einbezogen. Ebenso wenig stehen in diesem Bereich EU-Mittel zur Verfügung.

In den vergangenen Jahren haben einige Mitgliedstaaten (z. B. die Niederlande, Deutschland) Alternativen erforscht, wie etwa die Geschlechtsbestimmung bei Embryonen in frühen Entwicklungsstadien oder die Haltung von Zweinutzungshühnern für die Erzeugung von Fleisch und Eiern. Nach unserer Kenntnis hat ein deutsches Bundesland die Praxis verboten. Das Verbot wird am 1. Januar 2015 in Kraft treten.