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29.01.2014

Anfrage an EU-Kommission 

Hormonell wirksame Stoffe in Lebensmittelverpackungen

Iin Mineralwasser aus PET-Kunststoffflaschen konnten hormonell wirksame Schadstoffe nachgewiesen werden. Lesen sie die vollständige Antwort von Tonio Borg im Namen der Kommission (29.1.2014, DE E-013722/2013) auf meine Anfrage.

In PET-Kunststoffflaschen sind hormonell wirksame Schadstoffe enthalten. Auch das als Katalysator bei der PET-Herstellung benutzte Schwermetall Antimon, welches ebenfalls hormonell wirksam ist, konnte in Mineralwasser aus PET-Flaschen nachgewiesen werden.

1.    Sind der Kommission Studien bekannt, oder wurden Studien in Auftrag gegeben, die diese Problematik untersuchen?

2.    Wann plant die Kommission auf die Belastung durch hormonelle Schadstoffe zu reagieren?

Die Kommission verweist die Frau Abgeordnete auf ihre Antwort auf die schriftliche Anfrage E-5010/2010.

Für Antimon hat die Kommission in ihrer Verordnung (EG) Nr. 10/2011[1] auf Grundlage einer Bewertung[2] durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit einen Migrationsgrenzwert für Kunststoffe von 0,04 mg/kg Lebensmittel festgelegt.

[1] Verordnung (EU) Nr. 10/2011 der Kommission vom 14. Januar 2011 über Materialien und Gegenstände aus Kunststoff, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen, ABl. L 12 vom 15.1.2011, S. 1.

[2] Opinion of the Scientific Panel on food additives, flavourings, processing aids and materials in contact with food (AFC) on a request from the Commission related to a 2nd list of substances for food contact materials, The EFSA Journal (2004) 24, 1-13,  http://www.efsa.europa.eu/en/scdocs/doc/24a.pdf