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to BEE or not to BE For a GMO-free Europe
10.04.2014

 

EU verbietet ausgewählte Parabene ab 2014

Die selten verwendeten Parabene Isopropyl-, Isobutyl-, Phenyl-, Pentyl- und Benzylparaben sowie Salze von Isobutylparaben sind in der EU ab Oktober 2014 verboten (VERORDNUNG Nr. 358/2014). Parabene sind eine Gruppe von Chemikalien, die als Konservierungsstoffe in Kosmetika und Körperpflegeprodukten wie z. B. in Deodorants, Duschgels und Körpercremes weit verbreitet sind.

Sie verhindern wirksam das Wachstum von Mikroorganismen. Bei Tierversuchen hat sich jedoch gezeigt, dass die hormonähnliche Substanzen Verhaltensauffälligkeiten, Unfruchtbarkeit und Krebs begünstigen. Sie können den Körper auf unterschiedliche Weise beeinflussen. Einige Parabene in Kosmetikprodukten wirken im Körper wie Östrogene, also weibliche Geschlechtshormone). Über das Verbot hinaus hat die EU-Kommission die zulässigen Höchstgrenzen einiger Parabe in kosmetischen Produkten gesenkt. Damit reagiert sie auf ein entsprechendes Verbot in Dänemark aus dem Jahr 2011. Dort sind Propyl- und Butylparaben in allen Produkten für Kinder unter drei Jahren verboten.